Das Programm
- Partyboot
Wer Bock auf Party auf offener See hat, ist hier genau richtig. Ein DJ legt auf und Alkohol gibt es auch. Die Fahrt dauert jedoch sehr lange und die in der Beschreibung vorausgesagten Sandstrände und Badestopps wurden bis auf einen Badestopp nicht eingehalten. Negativ anzumerken ist auch, dass auf dem relativ kleinen Boot wirklich sehr viele Leute waren.
- Poolparty
Da ich selbst nicht teilgenommen habe, kann ich nur berichten, was ich von den Anderen erfahren habe. Der Ausblick von der Plattform auf das Meer und die Inseln soll sehr schön sein, jedoch hat der Pool nach einiger Zeit wohl eine grüne Farbe angenommen.
- Aqualand
An diesem freiwilligen Programmpunkt habe ich ebenfalls nicht teilgenommen, habe aber nur gutes gehört: keine allzu langen Wartezeiten bei den Rutschen und Entspannung pur im Lazy-River.
- Helios Festival
Es ist seine 25 € auf jeden Fall nicht wert. Der erste DJ war sehr schlecht und hat die Stimmung schon ziemlich versaut. Der zweite war dagegen der beste des Abends, an dem auf einer Bühne noch 2 weitere folgen sollten, die ebenfalls wohl nicht so gut waren. Die Cocktails bestanden aus sehr viel Eiswürfeln und wenig Alkohol. Bier war die bessere Wahl. Was uns als saugeil empfohlen wurde, war dies aber gewiss nicht.


Am Folgetag gab es eine Strandparty, bei der der Strand aber nicht sehr schön war und das Wasser war auch grau statt blau. Hier kann ich aber sehr empfehlen, in den Mon Repos Park ein paar hundert Meter weiter zu gehen, denn dort findet man nach einem guten Kilometer einen wirklich schönen Strand mit blauen Wasser.
- Glyfada Beach
Ein Strand ohne Schatten dafür aber mit schönem, klaren blauen Wasser. Die Fahrt dorthin dauert eine gute Stunde, lohnt sich aber.
- Korfu (Stadt) by night
Man kann selbst entscheiden, was man die drei bis vier Stunden in der Stadt erleben möchte. Ein festes Programm oder eine Führung gibt es nicht.
- Greek Night
Eine schöne Idee, die in der Umsetzung aber etwas verbesserungswürdig ist. Man kommt an und das Essen steht bereits fertig auf dem Tisch. Es gibt Fleisch, Salat, Pommes, Blätterteigspeisen, Zaziki und ganz viel Wein (der kostenlos ist und ständig nachgefüllt wird). Insgesamt war es aber meiner Meinung nach ein bisschen wenig Essen für die acht Leute, die an einem Tisch saßen. Zudem gab es die ganze Zeit eine Liveband, die griechische Musik spielte und später tanzten drei Damen in traditioneller Kleidung dazu. Dann wurden wir auch animiert zu tanzen. Alles in allem aber ein sehr schöner Abend.
- Partys
Zu den täglich stattfindenen Partys gebe ich keine Bewertung ab. Es soll bessere und schlechtere geben, das hängt aber auch vom Musikgeschmack und den eigenen Ansprüchen ab.
Die Organisation
- Reiseleiter
Die Reiseleiter sind allesamt sehr jung gewesen – unsere Reiseleiterin war jünger als ich. Organisationsfähigkeit scheint wohl kein Kriterium bei der Auswahl gewesen zu sein, denn das hatte gefühlt keiner. Es ging schon bei der Ankunft los, als wir in brüllender Hitze mit unserem Gepäck ein paar hundert Meter – mit merklicher Höhendifferenz – zum Hotel laufen durften und zwischendurch anhalten mussten, weil die Reiseleitung den Weg nicht wusste. Die Reiseleiter wussten meist nicht mehr als wir Abiturienten selbst, aber trinkfest waren sie!
- An- und Abreise
Mit Bus und Fähre war die Reise echt anstrengend und vor allem daurete sie etwa 40 Stunden. Lange Wartezeiten auf die Fähren (3-4 Stunden), wenig und v.a. unbequeme Schlafmöglichkeien und bei der Rückfahrt ein Busfahrer, der den Weg trotz Navi nicht wusste. Fliegen wäre eindeutig die besssere Wahl gewesen.
- Essen & Dine-Around-Gutscheine
Frühstück gab es jedem Morgen im Hotel bzw. bei uns im Nachbarhotel. Zudem bekamen wir sechs sog. Dine-Around-Gutscheine, mit denen wir in teilnehmenden Restaurants kostenlos essen konnten. Getränke waren allerdings nicht inklusive. In Anbetracht der Tatsache, dass wir aber acht Tage Mittagessen mussten, waren sechs Gutscheine doch etwas wenig. Zudem wurde uns vor der Reise gesagt, dass wir sowohl für mittags als auch abends Gutscheine erhalten, was sich auf der Hinfahrt dann aber als Fehlinformation herausstellte. Das Essen in den Restautants war aber ok. Die Auswahl war zwar sehr fleischlastig und meist gab es nur eine, höchstens zwei vegetarische Gerichte. Was den Wert des Coupons betraf, waren sich die Restaurant allerdings nicht einig. Während es in manchen Restaurants eine Portion gab, die nicht sättigte, bekam man in anderen den Teller gerade so leer. Bei einem Restaurant war ein griechischer Salat genauso viel wert wie ein Burger mit Pommes. Das System ist vom Ansatz her also gut, aber an der Umsetzung könnte noch etwas gearbeitet werden.
- Unterkunft
Mein Jahrgang war in insgesamt drei Häusern untergebracht. Einmal Hotel, einmal Apartments (mit zwei Häusern). Wie es im Hotel war, weiß ich nicht, ich habe aber nichts schlechtes gehört. Die Apartments hingegen war sehr gegensätzlich. Während die eine Gruppe – zu der auch ich gehörte – große Zimmer mit realtiv sauberer Küche, Safe und genügend Steckdosen bewohnte, hauste die andere in Apartments mit Schmutz von ihren Vorgängern, kaputten Klimanalagen und heruntergekommenen Zimmern. Auch der lange Weg vom Ort zu den Apartments war irgendwann echt lästig. Aber es waren mehrere Pools in der Umgebung, die v. a. sauber waren.
- Reiseinformation
Zum Zeitpunkt der Buchung der Reise (ca. ein Jahr vor Reiseantritt) lautete das Reisedatum 08.07. – 18.07.2018. Als die Reiseinformationen 18 Tage vor Reisebeginn gesendet wurde, wurde der Zeitraum aber auf 09.07. – 18.07. verschoben. Letztendlich sind wir am 19.07. erst wieder angekommen. Meiner Meinung nach, hätte man uns bereits früher über diese Änderung in Kenntnis setzen müssen (Ich bin am 19. direkt weiter gefahren und hätte meinen Zug aufgrund der mangelnden Organisation fast verpasst). Generell finde ich, es recht spät, die Reiseinformationen so kurz vor der Reise erst bekannt zu machen. Ansonsten war in ihnen aber alles enthalten, was man wissen musste über die folgende Reise. Einen Mangel möchte ich jedoch noch ansprechen. Uns wurde im Vorfeld bereits der Name der Unterkunft genannt, jedoch fand man nirgends Informationen – weder im Internet noch auf der Homepage von Crystal Tours. Wir wussten also nicht, ob es Handtücher, einen Safe oder WLAN geben wird. Die Reiseleitung konnte uns diesbezüglich auch nicht weiterhelfen.
