{"id":599,"date":"2015-12-01T12:19:37","date_gmt":"2015-12-01T17:19:37","guid":{"rendered":"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/?p=599"},"modified":"2021-12-27T17:07:29","modified_gmt":"2021-12-27T16:07:29","slug":"oriente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/?p=599","title":{"rendered":"Oriente  ||  Ecuador"},"content":{"rendered":"<p>\u00a1Hola!<\/p>\n<p>Nach langem Warten war er endlich da: der Trip in den Regenwald (= oriente)! \ud83d\ude00<\/p>\n<h3>Mittwoch, 18.11.2015<\/h3>\n<p>Bevor es endlich in den Regenwald los ging, mussten wir morgens noch zur Schule gehen. Nach dem Mittagessen hat Fanny mir gesagt, dass ich um 15 Uhr vom Taxi abgeholt werde. Gut, ich sa\u00df dann um 15 Uhr auf gepackten Koffern, nur das Taxi war nicht da. Also habe ich gewartet. Eine Viertelstunde, eine halbe Stunde, eine Dreiviertelstunde&#8230; Und dann kam das Taxi endlich. Die anderen drei ATS aus Riobamba sa\u00dfen bereits im Taxi. Hab also nur noch ich gefehlt. Als mein Rucksack im Kofferraum verstaut war und ich im Auto sa\u00df, konnten wir endlich nach Quito fahren. Auf der Fahrt sind wir einmal um den Cotopaxi, der \u00fcbrigens immer noch am rauchen ist, herum gefahren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_632\" aria-describedby=\"caption-attachment-632\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-632 size-medium\" src=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151118_174436-e1448979576950-300x271.jpg\" alt=\"wpid-20151118_174436.jpg\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151118_174436-e1448979576950-300x271.jpg 300w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151118_174436-e1448979576950-1024x926.jpg 1024w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151118_174436-e1448979576950.jpg 1506w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-632\" class=\"wp-caption-text\">Cotopaxi<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach gut drei Stunden Fahrt haben wir Riobambe\u00f1as mit dem Taxifahrer noch kurz was in Quito gegessen und sind anschlie\u00dfend zum Hostel gefahren. Dort haben wir fast alle anderen ATS getroffen, kurz das Gep\u00e4ck abgestellt und dann sind wir sofort in die Stadt in kleinen Gruppen, aber da wir um halb elf bereits wieder im Hostel sein mussten, waren wir nur kurz in einem Fast Food Restaurant und anschlie\u00dfend noch in einem Club, bei dem es freien Eintritt und freie Getr\u00e4nke bis zehn gab. Danach haben wir noch im Hostel gechillt und auf die Leute aus Machala gewartet, die Probleme bei der Fahrt hatten. Als sie dann endlich gekommen waren, sind nach und nach alle in ihre Zimmer. Zum Thema Zimmer: Da wir zu viert in einem Drei-Bett-Zimmer waren, ist eine von uns in ein anderes Zimmer gegangen. Im Bereich Hygiene und Sauberkeit konnte das Zimmer auch nicht gerade punkten. Die Bettdecken waren schmutzig und als ich ins Bett gehen wollte, habe ich dort Haare entdeckt, die definitiv nicht meine waren. Unter diesen Umst\u00e4nden wollte ich nicht in diesem Bett schlafen. Wir haben dann versucht, irgendwo anders schlafen zu k\u00f6nnen, aber haben nichts gefunden. Also musste ich doch in dem Zimmer \u00fcbernachten. Ich hab dann beschlossen, auf meinem Rucksack zu schlafen, aber nach ungef\u00e4hr einer Stunde (Versuch zu) schlafen, ist es mir zu kalt gewesen und ich musste doch in dem Bett schlafen&#8230; \ud83d\ude41<\/p>\n<h3>Donnerstag, 19.11.2015<\/h3>\n<p>Nach einem nicht gerade besonders guten Fr\u00fchst\u00fcck (Brot, kaltes R\u00fchrei, Tee, ein kleines St\u00fcck K\u00e4se und Saft aus einem schmutzigen Glas) ging es endlich mit dem Bus los Richtung Regenwald. Nach vier oder f\u00fcnf Stunden Fahrt sind wir an dem Fluss Napo angekommen, auf dem wir mit Booten zum Hotel \u201eLa casa del suizo\u201c gefahren wurden.<\/p>\n<p>Wir haben ein paar Formalit\u00e4ten kl\u00e4ren m\u00fcssen, unsere Zimmer bekommen und dann gab es erstmal Mittagessen.<\/p>\n<p>Den restlichen Tag hatten wir Zeit um die gigantische Aussicht auf den Regenwald zu genie\u00dfen und das Angebot des Hotels (Poolanlage &amp; H\u00e4ngematte auf der Terrasse jedes Zimmers) zu nutzen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<h3>Freitag, 20.11.2015<\/h3>\n<p>Heute hie\u00df es fr\u00fch aufstehen, um 6:30 Uhr. Denn um 7 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck. Eigentlich h\u00e4tten wir erst um 7:30 Uhr gehen m\u00fcssen, aber dann w\u00e4re das Beste vom Buffet ja schon weg gewesen.<\/p>\n<p>Nach dem sehr guten Fr\u00fchst\u00fcck aus Pancakes mit Ahornsirup und Schokostreusel, Obst, R\u00fchrei, Joghurt, M\u00fcsli, Saft, Tee, Kaffee haben wir uns um 8:30 Uhr getroffen, Gummistiefel vom Hotel angezogen und sind dann mit Schwimmweste und Gummireifen auf die Boote. Mit den Booten sind wir ca. 10 Minuten zu einem Teil des Regenwaldes gefahren, der dem Hotel geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dort haben wir in drei Gruppen eine einst\u00fcndige F\u00fchrung durch den Regenwald bekommen. Auf dieser F\u00fchrung haben wir diverse Pflanzen gesehen, u. a. eine, aus deren Bl\u00e4tter wir Creme gemacht haben, wir haben uns mit einer Art Ameisen eingerieben, die die Wirkung eines M\u00fcckensprays hatten und auch genauso rochen, wir sind an einer Liane geschwungen, haben einen Vogel geh\u00f6rt, der Alarm schl\u00e4gt, wenn die Sonne scheint, Steine gesehen, die die Frauen des Regenwaldes als Schminke verwenden, sind \u00fcber die roten Wurzeln eines Baumes gestiegen und wir konnten die unglaubliche Vielfalt des Regenwaldes bestaunen.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholderAnschlie\u00dfend sind wir mit den Booten zu AmaZOOnico gefahren und haben dort viele verschiedene Tiere gesehen. Leider nur in K\u00e4figen, da es eine Art Auffangstation ist.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p>Danach sind wir mit den Gummireifen den Fluss runter getrieben. Es war sehr entspannend, einfach nur in dem Reifen zu liegen, sich treiben zu lassen und nebenbei die wundersch\u00f6ne Natur zu genie\u00dfen. Und au\u00dferdem war es eine sehr gute Abk\u00fchlung! Anschlie\u00dfend sind wir mit den Booten wieder ins Hotel gefahren, um Mittag zu essen. Nach einer kurzen Mittagspause, sind wir mit den Booten zu einem Dorf von Einheimischen gefahren.<\/p>\n<p>Wir haben von den Kindern des Dorfes Blumen oder Armb\u00e4nder zur Begr\u00fc\u00dfung geschenkt bekommen. Anschlie\u00dfend wurde uns gezeigt, wie <em>chicha<\/em> gemacht wird. Das ist ein traditionelles Getr\u00e4nk dort und wird von den Kindern morgens immer getrunken, bevor sie zur Schule gehen. Es wird aus <em>Yuka <\/em>(Maniok) gemacht.<br \/>\nUns wurde auch vorgef\u00fchrt, wie man die Tiere, die weiter entfernt sind t\u00f6tet, n\u00e4mlich mit einem Blasrohr. Nach dem Besuch bei der Quichua-Familie (sprich: Kietschua) sind wir mit den Booten in das Dorf gefahren, in dem das Hotel steht. Dort wurde uns gezeigt, wie die Einwohner*innen Tonschalen mit selbst gemachtem Ton herstellen. Die Schalen werden \u00fcbrigens mit Pinseln aus menschlichem Haar bemalt.<\/p>\n<p>Nach der Vorf\u00fchrung sind wir im Sonnenuntergang zur\u00fcck zum Hotel gelaufen und sa\u00dfen bis zum Abendessen im Pool. Nach dem Abendessen waren wir noch auf einer Party in dem Dorf bis sp\u00e4t in die Nacht.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<h3>Samstag, 21.11.2015<\/h3>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck war heute wieder fr\u00fch und getroffen haben wir uns auch wieder um 8:30 Uhr. Heute ging es zu einem zwei-st\u00fcndigen Marsch in den Regenwald.<\/p>\n<p>Auf diesem sind wir mit einer Art Gondel gefahren, \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke gegangen, wir haben die gef\u00e4hrlichste Schlange des Waldes mit dem Namen <em>orito<\/em> und echt viele Spinnen gesehen, wir haben an einem dieser Riesenb\u00e4ume eine kleine Pause eingelegt und wir hatten am H\u00f6hepunkt des Marsches eine gigantische Aussicht auf den Regenwald und den Fluss.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_4_placeholderNach dem langen Spaziergang sind wir mit den Booten zu Fl\u00f6\u00dfen gefahren und erst mit ihnen auf dem Fluss getrieben, dann ins Wasser gesprungen und haben uns in den Schwimmwesten mit dem Strom flie\u00dfen lassen. Leider konnten wir das aber nicht bis zum Hotel machen und sind dann den restlichen Weg mit den Booten gefahren. Nach dem Mittagessen hatten wir ziemlich viel Zeit bis es weiter ging. Ich hab die Zeit gr\u00f6\u00dftenteils in der H\u00e4ngematte verbracht.<\/p>\n<p>Dann ging es zu Fu\u00df in ein Schmetterlingshaus, welches ebenfalls dem Hotel geh\u00f6rt. Die Schmetterlinge, die dort waren, leben \u00fcbrigens zwischen drei Tagen und sechs Wochen.<\/p>\n<p>Nach dem Schmetterlinge schauen, haben wir eine kleine Vorf\u00fchrung \u00fcber das Handwerk des Holzschnitzens bekommen. Der Mann dort hat in weniger als f\u00fcnf Minuten einen kleinen Papagei geschnitzt. Das Holz, aus dem er das gemacht hat, war so leicht wie Styropor.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p>Anschlie\u00dfend hatten wir wieder freie Zeit bis zum Abendessen, die ich, wie viele andere im Pool verbracht habe. Nach dem Essen habe ich bis in die Nacht mit ein paar anderen ATS geredet, Karten gespielt&#8230; bis in die fr\u00fchen Morgenstunden, w\u00e4hrend es um uns herum geblitzt hat und eine Fledermaus immer wieder \u00fcber den Pool geflogen ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-515 size-medium alignright\" src=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-221x300.jpg 221w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-753x1024.jpg 753w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-768x1044.jpg 768w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-1130x1536.jpg 1130w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-1506x2048.jpg 1506w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-520x707.jpg 520w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/wpid-20151122_101355-e1605039048502-740x1006.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/p>\n<h3>Sonntag, 22.11.2015<\/h3>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck war heute wie immer fr\u00fch, aber danach hatten wir noch bis 9:45 Uhr Zeit, unsere Sachen zu packen und die letzten Stunden im Regenwald zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Und dann ging es auch schon wieder mit dem Bus zur\u00fcck nach Quito :'(. Damit wir auf der Fahrt nicht verhungern, haben wir vom Hotel ein Lunchpaket mit einem Br\u00f6tchen mit H\u00fchnchen, zwei Mandarinen, Orangennektar, Chips und Kekse bekommen.<\/p>\n<p>In Quito sind wir so gegen 17 Uhr angekommen und zu meinem Bedauern waren wir wieder im gleichen Hostel und im gleichen Zimmer. Nach der Ankunft sind wir zu einem Markt gegangen, auf denen Klamotten aus Alpakafell, Souvenirs, &#8230; verkauft wurden. Danach haben wir bei McDonalds (wovon es \u00fcbrigens nur vier St\u00fcck in ganz Ecuador gibt) Abend gegessen und dann bin ich mit ein paar anderen wieder zur\u00fcck ins Hostel und habe das kostenfreie WLAN genutzt. Im Regenwald hatten wir n\u00e4mlich nur am Donnerstag kurz kostenloses Internet (und das war wahrscheinlich eher nicht gewollt), die folgenden Tage h\u00e4tten wir f\u00fcnf Dollar f\u00fcr zwei Stunden WLAN zahlen m\u00fcssen. Wir sind noch bis in den sp\u00e4ten Abend auf den Sofas gesessen und haben gequatscht. Die Nacht haben wir dann bei anderen im Zimmer geschlafen.<\/p>\n<h3>Montag, 23.11.2015<\/h3>\n<p>Heute mussten wir auch fr\u00fch aufstehen, weil es Fr\u00fchst\u00fcck nur von 6:30 \u2013 7 Uhr gab. Gegen 10 Uhr sind wir vier Riobambe\u00f1as mit dem Taxi zum Busbahnhof gefahren und nach Riobamba zur\u00fcck. Und nach der Ankunft in Riobamba um 15 Uhr war die Reise dann endg\u00fcltig vorbei&#8230;<\/p>\n<p>Der Sternenhimmel jeden Abend, die unglaubliche Natur, die Hitze und Feuchtigkeit zugleich, das Bootfahren, das Treiben im Fluss, das leckere Essen im Hotel, die Blitze am letzten Abend, das Wiedersehen mit den anderen ATS \u2013 all diese Dinge haben die Reise wundersch\u00f6n und unvergesslich gemacht!<a href=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wpid-dsc04756.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-641 alignright\" src=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wpid-dsc04756-300x201.jpg\" alt=\"wpid-dsc04756.jpg\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wpid-dsc04756-300x201.jpg 300w, https:\/\/backup2.fernweg.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wpid-dsc04756-1024x688.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif;\">\u00a1<\/span><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif;\">Hasta luego!<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif;\"><span style=\"font-family: Liberation Serif,serif;\">Less<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a1Hola! 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